Die San-Boldo-Pass, der die Trevisaner Seite von Miane mit dem Valbelluna verbindet, ist nicht nur ein geografischer Pass, sondern auch ein Freiluftdenkmal der Militärtechnik. Allgemein bekannt als die “100 Tage Straße”, Diese Route stellt eines der spektakulärsten und intaktesten Zeugnisse des Ersten Weltkriegs in den venezianischen Voralpen dar.
Geschichte: Ein unmögliches Unternehmen (1918)
Der Name “100 Days Road” ist keine Übertreibung, sondern die Chronik einer außergewöhnlichen logistischen Leistung.
- Militärische GeneseZwischen Februar und Juni 1918, während der österreichisch-ungarischen Besetzung, benötigte die kaiserliche Armee einen schnellen Nachschubweg für die Front am Fluss Piave.
- Datensatz KonstruktionUnter der Leitung der Militäringenieure arbeiteten Tausende von Arbeitern (darunter viele Gefangene und Einheimische) unermüdlich daran, sich in den lebenden Fels zu graben.
- ArchitekturUm einen extrem steilen Abhang auf engstem Raum zu überwinden, entwarfen sie 5 spiralförmige Tunnels Die Straße ist direkt in den Berg gemeißelt, mit Haarnadelkurven, so dass sie von selbst ansteigt.
Winteraktivitäten: Erkundung des Passes zwischen Sole und Geschichte
Trotz seiner Höhenlage ist der San-Boldo-Pass auch im Winter ein äußerst faszinierendes Ziel. Die spärliche Laubvegetation und das Streiflicht der Wintersonne heben die Texturen des Felsens und die millimetergenaue Präzision der Steinbögen der Tunnel hervor.
1. Radsport: Die vertikale Herausforderung auf dem Eis
Trotz der kalten Temperaturen entscheiden sich viele Radfahrer im Winter für San Boldo, weil die Straßen stabil sind und weniger Verkehr herrscht.
- E-Bikes und SchotterDie Verwendung von Fahrrädern mit Tretunterstützung ermöglicht es, die körperliche Anstrengung besser zu bewältigen und eine Überhitzung während des Aufstiegs und eine Erkältung während der Abfahrt zu vermeiden.
- Das Mikroklima in den TunnelnDie in den Fels gehauenen Tunnel bieten teilweise Schutz vor dem eisigen Wind und halten die Temperatur etwas konstanter als die freiliegenden Abschnitte.
- SicherheitDas Vorhandensein von Ampeln für das wechselseitige Einbahnsystem sorgt dafür, dass Radfahrer die Kurven in den Tunneln befahren können, ohne Gefahr zu laufen, schwere Fahrzeuge in den Kurven zu kreuzen.
2. Zu Fuß: Der historische Pfad und die Aussichtspunkte
Für Trekkingfreunde ist der Winter die Jahreszeit der unbegrenzten Sicht.
- 100-Tage-WegNeben der asphaltierten Straße gibt es auch Pfade, die den alten Militärsaumpfaden folgen. Wer hier im Winter wandert, kann die Aussicht von den schneebedeckten Gipfeln der Bellunesischen Dolomiten bis zur venetischen Ebene genießen.
- Fotografie und StilleDie Abwesenheit der sommerlichen Menschenmassen ermöglicht es, in den Aussichtsbereichen anzuhalten und die baulichen Details der Straße zu betrachten, wie die Stützpfeiler, die in der Leere zu schweben scheinen.
Was ist die 100-Tage-Straße zum San-Boldo-Pass?
Sie ist ein Meisterwerk der Militärtechnik, das 1918 von der österreichisch-ungarischen Armee in nur 100 Tagen erbaut wurde. Sie zeichnet sich durch ihre fünf in den Fels gehauenen schraubenförmigen Tunnel und die sich überschneidenden Haarnadelkurven aus, die einen extremen Höhenunterschied überwinden. Sie ist im Winter entweder mit dem Auto, mit dem Fahrrad (E-Bike empfohlen) oder zu Fuß über die malerischen historischen Wege erreichbar.