Wenn du Vittorio Veneto von unten betrachtest, besonders wenn du dich im mittelalterlichen Herzen von Serravalle befindest, überkommt dich ein seltsames Gefühl von Bedrückung und Staunen. Die Stadt ist in einer tiefen Schlucht eingeengt, geschützt von senkrechten Felswänden, die sie fast zu verstecken scheinen. Doch wenn du deinen Blick über die Dächer und Kirchtürme erhebst, erkennst du, dass dieser Fels kein Gefängnis ist: Er ist eine Einladung zum Aufstieg.
Für die Gäste von Der Hof von Marga die gerne wandern, gibt es ein Erlebnis von Trekking in Vittorio Veneto was ein wahrer Übergangsritus ist. Es handelt sich nicht um einen einfachen Spaziergang im Wald, sondern um einen vertikalen Aufstieg, der dich dazu bringt, deine Haut zu wechseln: Er beginnt mit der jahrtausendealten Geschichte der Ebene, durchquert Orte heidnischer Opfer und christlicher Legenden und stürzt sich auf die grasbewachsenen Grate, wo der Wind bereits nach Hochgebirge duftet.
Die Wanderung beginnt auf die eindrucksvollste Weise: Man lässt den Asphalt hinter sich und nimmt die monumentale Treppe aus istrischem Stein in Angriff, die hinter dem Dom von Serravalle aufsteigt. Schon bei den ersten Schritten hat man das Gefühl, auf Geschichte zu treten. Die Kieselsteine des Aufstiegs sind glatt, glänzend und über Jahrhunderte von den Knien der Pilger und den Hufen der Wanderer abgenutzt.
Dieser erste Teil des Weges ist die Via Sacra aus dem 17. Jahrhundert, die von sieben Votivkapellen unterbrochen wird, die als Rastplätze und Aussichtspunkte dienen. Doch die architektonische Schönheit trifft hier auf eine Liebes- und Blutsgeschichte aus dem Frühmittelalter.
Die Legende erzählt von Augusta, Tochter von Madrucco, dem rücksichtslosen Heidenkönig, der von seinem Castrum in Serravalle aus herrschte. Die junge Frau konvertierte heimlich zum Christentum und widmete sich den Armen und Kranken, die sie auf wundersame Weise heilte. Als ihr Vater von ihrem Glauben erfuhr, ließ er sie in seinem von protomedievalischem Stolz geblendeten Zorn foltern und beiß schließlich mit eigenen Händen enthaupten.
Aufstieg, der nach etwa 40 Minuten stetigen Aufstiegs im Schatten der Zypressen sein Ende findet, bedeutet, den Heiligtum der Heiligen Augusta, auf dem Monte Marcantone thronend. Auf dem von Bäumen gesäumten Platz, aufgehängt in der Stille, öffnet sich zum ersten Mal der Blick: Serravalle wirkt wie ein winziges mittelalterliches Modell, eingebettet zwischen den Bergen, und der Blick schweift frei über die gesamte Trevisaner Ebene.
Für viele Touristen endet die Reise am Heiligtum. Für diejenigen, die echtes Outdoor lieben, beginnt hier jedoch die Wildnis des Berges. Jenseits der heiligen Bauten wandelt sich der Weg in einen Trampelpfad, der sich in die Schatten des Voralpenwaldes schlängelt.
Man steuert auf das Monte Altare, ein Ort, der eine magnetische und archaische Energie ausstrahlt. Dieser Hügel ist nicht nur ein geografisches Ziel, sondern ein offener Schrein, der seit Urzeiten von Menschen besucht wird. Archäologische Ausgrabungen haben dort Spuren heidnischer Kulte gefunden, die bis ins Veneti (fast 3.000 Jahre zurück) und später an die Kelten und Römer.
Zwischen diesen Eichen und Hainbuchen zu wandern und zu wissen, dass unter den Wurzeln die Überreste alter Opferaltäre ruhen, wo die Völker des Voralpenlandes den Göttern Gaben darbrachten, um gute Ernten zu erflehen oder Krieger zu beschützen, verleiht dem Trekking eine tiefe Suggestion. Die Natur ist hier nicht nur Kulisse, sie ist Hüterin des Heiligen.
die Kette hinauf in Richtung des Hauptkamms, der zum Col Visentin o al Monte Pizzoc, il bosco pian piano si dirada. La vegetazione arborea lascia spazio alle praterie d’alta quota, e ci si ritrova a camminare sul celebre Gratenweg.
Dies ist der aufregendste Moment der gesamten Reiseroute. Du gehst auf einem Grat aus Gras und Felsen, der zwischen zwei gegensätzlichen Welten schwebt:
Nur wenige Wanderrouten können diesen emotionalen Kontrast bieten: die Füße in den Voralpen, die Augen auf den Dolomiten und der Blick, der im Adriatischen Meer versinkt. Der Wind, der über diese Grate weht, reinigt die Gedanken und gibt dem Sinn der Reise zurück.
Diese Reiseroute ist ein unvergessliches Erlebnis, erfordert aber den richtigen Respekt:
“Nachdem Sie die Steigung bezwungen, durch die heiligen Wälder der Paleovenetier gewandert und auf dem Grat der Voralpen balanciert sind, hat der Abstieg in die Zivilisation den Geschmack des Triumphs. Die Rückkehr nach Miane wird der süßeste Moment des Tages sein. Wir erwarten Sie in unseren Wohnungen von La Corte di Marga, Oasen der Ruhe, wo Sie Ihren Rucksack ablegen, sich eine erholsame Dusche gönnen und die Beine in der Stille unserer zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Hügel am Pool oder in unserem wunderschönen Garten entspannen können.